Freitag, 20. Dezember 2013

Last-Minute-Geschenke aus der Küche: Weihnachtlicher Schoko Lebkuchen Likör


Der Countdown läuft - noch vier Tage bis Weihnachten! Höchste Zeit also, sich um die restlichen Geschenke zu kümmern (vorausgesetzt natürlich, man hat überhaupt schon welche!!). Ich gestehe nämlich, dass ich dieses Jahr auch eher zu den Spätzündern gehöre. Gedanklich sah ich mich schon am 23. in der vorweihnachtlichen Fußgängerzonen-Hölle, wie ich mich mit Müttern um den allerletzten Schoko-Weihnachtsmann schlage oder mit einem Haufen verzweifelter Ehemänner kurz vor knapp an der Schlage diverser Einzelhandelsgeschäfte stehe - und noch bevor ich zahlen kann, ruft die hinterlistige Verkäufern: "Wir schließen!" Kurzum: Ein Albtraum im Advents-Look! 
  Zum Glück bin ich vor einigen Tagen auf dieses tolle Likör Rezept gestoßen, das mich nun doch noch vor der Schlacht um die letzte Geschenke rettet! Besonders für die kniffelige Aufgabe, den "Wir-schenken-uns-aber-nichts-und-wenn-dann-nur-eine-Kleinigkeit"-Personen eine kleine Freude zu machen, eignet sich das leckere Tröpfchen hervorragend. Und der Lebkuchen-Duft, der beim Zubereiten durch die Wohnung weht, hat auch mich endlich in Weihnachtsstimmung gebracht!


Zutaten für ca. 1,3 Liter: 500 g Sahne * 300 g weiße Schokolade * 2 EL Lebkuchengewürz * 2 EL Honig * 300 ml Whiskey

+ 5 kleine Flaschen à 250 ml * Stabmixer

1. Die Sahne in einem Topf aufkochen lassen, anschließend vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen. Die Schokolade in kleine Stücke brechen und in der warmen Sahne schmelzen, ab und zu vorsichtig umrühren. Danach Lebkuchengewürz und Honig unterrühren und die Sahnemischung abkühlen lassen.

2. Den Whiskey unterrühren und den Likör im Topf für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Anschließend alles noch einmal mit einem Stabmixer pürieren und den Likör in Flaschen abfüllen und luftdicht verschließen. Vorm Verzehr noch einmal gut schütteln.


Tipp: Am besten schmeckt der Likör, wenn ihr ihn vor dem Verzehr noch einmal 5 bis 7 Tage im Kühlschrank ziehen lasst. Gut gekühlt ist er anschließend noch 10 bis 14 Tage haltbar, sodass er auch locker bis zur Silvesterparty durchhält.


Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest - mit euren Lieben, gutem Essen, schönen Geschenken,  und natürlich ganz viel Besinnlichkeit!

Paloma


Nachtrag vom 27.11.2014

Wenn ihr den Likör in der Flasche kühlt, scheint es nach einiger Zeit zunächst so, als wenn die Flüssigkeit "fest" geworden wäre. Das hängt aber wohl nur mit einem Unterdruck in der Flasche zusammen, der durch die Kälte entsteht (fragt mich nicht warum, ich bin eine schlimme Physik-Niete!!). Einmal kräftig schütteln löst das Problem aber ruck-zuck und der Likör ist wieder "flüssig"

Donnerstag, 21. November 2013

Homemade Oreo Cookies


Wie isst man eigentlich einen Oreo-Keks? Da gehen die Meinungen ja bekanntermaßen weit auseinander. Die einen tauchen den Cookie in Milch, die anderen genießen ihn pur. Wieder andere drehen ihn auseinander und manche folgen einfach dem Prinzip "mit einem Haps im Mund" oder erklären den genauen Vorgang ihrem Hund. Es scheint auf jeden Fall eine komplizierte Frage zu sein, wenn sich sogar die Werbung mit diesem kulinarischen Phänomen beschäftigt. Aber egal zu welcher ausgeklügelten Esstechnik man neigt, Oreos schmecken einfach immer und überall. Punkt. Soweit das Plädoyer für den Import amerikanischer Backwaren. 


Aber anstatt zum nächsten Supermarkt zu rennen, kann man die All-American-Cookies auch ganz einfach selbst machen! Neben den üblichen verdächtigen Backzutaten benötigt man lediglich den Keksausstecher vom letzten Weihnachtsfest und sowie einen speziellen Keksstempel (in Prinzen-Kekse-Größe), den man momentan in jedem zweiten Deko-Krimskrams-Laden bekommt. Und seien wir mal ehrlich - Vanillekipferl und Zimtsterne kann ja jeder. Von daher: Pro Oreo!


Zutaten für ca. 18 Stück: 200 g kalte Butter * 100 g Puderzucker * 1 Päckchen Vanillezucker * 1 Eigelb * Salz * 275 g Mehl * 30 g Kakao 

Für die Füllung: 150 g weiche Butter * 150 g Puderzucker * Mark von 1 Vanilleschote

+ Keksausstecher (ca. 6 cm), Keksstempel (z.B. von Nanu Nana)

1. Für den Teig die Butter in kleine Flöckchen schneiden und mit Puderzucker, Vanillezucker, Eigelb und einer Prise Salz mit dem Knethaken des Rührgeräts verkneten. Das Mehl und das Kakaopulver darübersieben und anschließend kurz mit dem Rührgerät weiterkneten, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie gewickelt mindestens zwei Stunden im Kühlschrank kalt stellen.

2. Den Backofen auf 175° C vorheizen. Den Teig noch einmal durchkneten und auf einer mit Mehl bemalten Arbeitsfläche ca. 4 mm dick ausrollen. Mit dem Ausstecher soviel Kekse wir möglich ausstechen, auf ein Backblech legen und wer mag, kann noch mit einem speziellen Keksstempel Muster in den Keks drücken. Nacheinander im Ofen 10 - 12 Minuten backen und anschließend auskühlen lassen.

3. Für die Füllung Butter, Puderzucker und Vanillemark mit dem Schneebesen des Rührgeräts ca. 5 Minuten schaumig schlagen. Mit einem kleinen Löffel auf die Hälfte der Kekse einen Kleks der Buttermasse geben, restliche Kekse mit der Unterseite daraufsetzen und leicht andrücken. 


Einen schokoladigen Abend wünsche ich euch!
Paloma

Sonntag, 20. Oktober 2013

Herbstlicher Apfel-Walnuss-Kuchen mit flüssigem Gold und ganz viel Liebe...


Was kann einen gemütlichen Sonntag im Oktober noch besser machen als ein Stück herrlich duftender Apfelkuchen? Eben! Die goldenen Herbstfrüchte machen meiner Meinung nach auf dem Kuchen sowieso die beste Figur - und gesund sind sie obendrein auch noch. In Verbindung mit Walnüssen und Zimt ergeben sie bei diesem Rezept die absolute Wohlfühl-Mischung für triste Herbsttage und sind damit perfekte Begleiter für einen gemütlichen Nachmittag auf dem Sofa. Allerdings braucht dieser Kuchen aufgrund des dazugehörigen Zimt-Sirups etwas Vorbereitungszeit - aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Und wenn dann der süße Duft frisch gebackenen Apfelkuchens durch die Wohnung schwebt... Hach, Glück kann man eben manchmal auch einfach backen ;-)


Zutaten für 1 Blech: 450 g Zucker * 3 EL Zimt * 275 g weiche Butter * 450 g Mehl * 150 g Walnusskerne * 1,25 kg saure Äpfel (z.B. Elstar) * 3 EL Zitronensaft * 1 Pck. Vanillezucker * Salz * 5 Eier * 1 Pck. Backpulver * 100 ml Milch 

1. Für den Sirup 1/4 l Wasser mit 250 g Zucker und Zimt aufkochen und offen ca. 20 Minuten zu einem dickflüssigen Sirup einkochen lassen. Danach 25 g Butter unterrühren, den Sirup abkühlen lassen und dabei ab und an umrühren. 

2. Ein tiefes Backblech fetten und mit etwas Mehl bestäuben. Die Nüsse grob hacken und die Äpfel klein würfeln. Zwischendurch sofort mit Zitronensaft mischen, damit sie nicht braun werden.

3. Den Ofen auf 175° C vorheizen. 250 g Butter, 200 g Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz cremig rühren. Eier einzeln unterrühren. 450 g Mehl und Backpulver mischen und anschließend abwechselnd mit der Milch zum Teig geben.

4. Den Teig auf dem Backblech glatt streichen. Ca. 1/3 Sirup darauf verteilen und mit einer Gabel etwas durch den Teig ziehen. Danach alles wieder glatt streichen. Äpfel und Walnüsse verteilen und etwas andrücken. Zuletzt noch einmal 1/3 Sirup darüber träufeln. Den Kuchen im heißen Ofen ca. 25-30 Minuten backen.

Zum Servieren den Rest Sirup dazu reichen und nach Belieben über den Kuchen träufeln. 




Habt noch einen wunderschönen Sonntag!
Eure Paloma

Freitag, 30. August 2013

Schwarzwälder-Kirsch-Cupcakes zum Sommerpausen-Ende-Kaffeeklatsch


So ihr Lieben, nach längerer Blog-Abstinenz melde ich mich nun auch endlich wieder pünktlich zum Monatsende aus der Sommerpause zurück! Und läute somit quasi virtuell die gemütliche Jahreszeit ein. Denn trotz den letzten, schön sonnigen Tagen kann man es langsam aber sicher nicht mehr leugnen: Der Herbst ist im Anmarsch. Ganz vorsichtig machte er sich bisher hauptsächlich in kalten Morgenstunden und an kühlen Spätsommerabenden bemerkbar. Es wurde schon mal ab und zu ein Schal übergeworfen oder die Jacke vom Haken genommen, die Füße in die Decke gekuschelt oder die flauschigen Socken angezogen...
Das Beste am Herbstanfang sind  für mich jedoch die gemütlichen Kaffeeklatsch-Nachmittage, an denen man sich endlich wieder mit einem heißen Kaffee, den besten Freunden und einem leckeren Stück Kuchen in das Café um die Ecke oder auf's Sofa lümmeln kann. Und passend dazu gibt es heute einen echten Kaffeekränzchen-Klassiker - allerdings in etwas abgewandelter Form...


Schwarzwälder-Kirsch-Torte kennt ja jedes Kind - wie wäre es denn mal mit der Cupcake-Variante? An saftige Schokoküchlein schmiegt sich eine zuckersüße Mascarpone-Creme, natürlich getoppt von der typischen Kirsche. Hört sich verlockend an? Dann gibt's hier das dazugehörige Rezept :-)


Zutaten für 12 Stück: 170 g Zartbitterschokolade * 125 g Butter * 300 g Zucker * 2 Päckchen Vanillezucker * Salz * 3 Eier * 200 g Mehl * 1 TL Backpulver * 1 kl. Flasche Kirschwasser (0,1 l) * 1 Dose Sauerkirschen * 1 Päckchen Sahnesteif * 200 g Schlagsahne * 250 g Mascarpone 

+ Spritzbeutel mit Lochtülle * Sparschäler * Muffinblech

1. Den Backofen auf 175° C vorheizen. 20 g Schokolade mit einem Sparschäler abschneiden und beiseite legen. Die restliche Schokolade groß hacken und zusammen mit der Butter im Wasserbad bei schwacher Hitze schmelzen. Danach in eine Rührschüssel füllen, kurz abkühlen lassen. Dann 250 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz und die Eier in die Schokobutter rühren. Mehl mit dem Backpulver mischen, danach ebenfalls unterrühren.

2. Den Teig auf 12 Papierförmchen verteilen, in der Mitte jeweils 2 Kirschen in den Teig drücken, sodass sie nicht mehr zu sehen sind und im heißen Ofen ca. 20 - 25 Minuten backen. Muffins herausnehmen, öfters mit einem Holzspieß einstechen und noch heiß mit etwas Kirschwasser beträufeln. Danach gut auskühlen lassen.

3. Die Sahne steif schlagen und nach und nach das Sahnesteif und den Vanillezucker einrieseln lassen. Mascarpone mit 50 g Zucker glatt rühren und anschließend die Sahne leicht unterheben. Creme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und je einen Tuff auf die Muffins spritzen. Zuletzt die Kirschen draufsetzen und mit Schokospänen bestreuten. 


Alles Liebe und einen guten Start in den Herbst!
Paloma

Sonntag, 30. Juni 2013

Blaubeer-Buttermilch-Pancakes mit Zimt und ganz viel mmmhhhmmm...


Es gibt ja Gerichte, bei denen wird einem sofort und augenblicklich warm ums Herz. Pancakes gehören für mich definitiv auf Platz Eins dieser Wohlfühl-Leckereien. Ganz unkompliziert und schnell sind sie gemacht, versüßen sofort Frühstück, Mittagssnack oder Abendessen und passen einfach zu jeder Tageszeit. 


Ich mache übrigens immer gleich ein paar mehr und genieße die übrig gebliebenen Pfannkuchen dann am nächsten Tag kalt auf die Hand - ein super Snack für zwischendurch!


Zutaten für ca. 16 Stück: 
180 g Mehl * 1/2 TL Backpulver * 1/2 Teelöffel Natron * 3 EL Zucker * 1 EL Zimt * 1/2 TL Salz *
250 ml Buttermilch * 30 g geschmolzene Butter * 2 Eier *
TK-Blaubeeren

1. Zuerst separat in zwei verschiedenen Schüsseln alle trockenen und alle flüssigen Zutaten gut vermischen. Dann die flüssige Masse zu den trockenen Zutaten geben und alles mit einem Schneebesen gut vermengen. Wichtig: Kein Rührgerät verwenden und nur so lange umrühren bis alles gerade so vermengt ist, sonst werden die Pancakes platt und trocken. Zuletzt noch je nach Geschmack und gewünschter Menge einige Blaubeeren hinzugeben und mit einem Löffel vorsichtig unterheben. 

2. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und jeweils einen Klecks Pfannkuchenteig hineingeben. Die Pancakes können gewendet werden, wenn an der Oberfläche leichte Blasen zu sehen sind. Den Vorgang so lange wiederholen bis der ganze Teig verbraucht ist. Zwischendurch immer mal wieder etwas Öl nachgießen, damit die Pancakes nicht zu braun werden. 

Tipp: Die fertig gebackenen Pancakes halte ich im Ofen auf niedrigster Stufe warm, bis der Rest so weit ist. 


Mir schmecken die Pancakes am besten mit Ahornsirup, aber auch Vanillesoße, rote Grütze oder Vanilleeis passt toll dazu - je nachdem, worauf man gerade Lust hat :-)

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag!
Paloma

Sonntag, 16. Juni 2013

Fruchtig-süßer Notfall-Kirsch-Crumble


Jeder kennt ihn - den Heißhunger auf alles, was im entferntesten Sinne mit Kuchen, Keksen, Naschereien, Zuckerhaltigem und Co. zu tun hat. Bevorzugt tritt dieser natürlich auf, wenn sich gerade nichts dergleichen in der Nähe befindet, sprich an faulen Sonntagnachmittagen, am Feiertag oder spät abends, wenn der Supermarkt schon geschlossen hat. Für akute Notfälle wie diese gibt es jedoch einen Retter in der Not: den Crumble!


Er kommt nur mit ganz wenigen Zutaten aus, ist superfix gemacht und erlöst einen augenblicklich vom katastrophalen Kuchen-Zucker-Notstand. Alles, was man dafür braucht, sind eine oder mehrere Sorten Früchte - ich habe hier mal die Variante mit Kirschen ausprobiert. Natürlich funktioniert der Alleskönner auch mit Äpfeln, Erdbeeren, Himbeeren, Pfirsichen, und, und, und... eben genau mit dem, was man gerade da hat. Dann muss nur noch schnell der Teig geknetet werden und schwupps, verschwindet der Crumble auch schon im Ofen. Mmhhmm...


Zutaten für 2 kleine Auflaufförmchen: 50 g Butter * 100 g Mehl * 50 g Zucker * 1/2 Päckchen Vanillezucker * 1 Prise Salz * ca. 250 g Sauerkirschen (aus dem Glas)

1. Den Ofen auf 175° C vorheizen. Die Butter kurz in die Mikrowelle geben, um sie etwas flüssiger zu machen. In einer Schüssel Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz vermengen und die Butter dazugeben. Mit den Händen alles zu Streuseln verkneten.

2. Die kleinen Formen fetten und die Kirschen auf dem Boden verteilen, anschließend die Streusel darüber geben und alles für 25 - 30 Minuten im Ofen backen.


Tipp: Wenn ihr die doppelte Menge nehmt, reichen die Zutaten für eine runde Tarte- oder Springform mit 26 cm Durchmesser.

Also immer mal her mit der Kuchengabel!
Liebe Grüße

Paloma

Donnerstag, 30. Mai 2013

Geschenke aus der Küche: Selbstgemachter Eierlikör mit feinem Vanille-Aroma!


Mit Eierlikör ist das ja immer so eine Sache: Entweder man liebt ihn, oder man hasst ihn. Obwohl in meiner Familie exzessiver Eierlikör-Verzehr quasi in den Genen liegt, war ich bisher nie ein großer Fan davon. Vor einigen Tagen brauchte ich jedoch ein kleines Mitbringsel für eine ebenjener Eierlikör-Verfechterinnen und stieß dabei auf dieses super einfache und - wie ich nach ein, zwei Probierschlückchen (oder drei, vier...?) zugeben muss - wirklich leckere Rezept! Der Likör ist nicht zu dickflüssig, riecht unwiderstehlich nach Vanille und mausert in einer selbst dekorierten Flasche zu einem wirklich tollen Gastgeschenk. 


Zutaten für 500 ml: 
300 g Schlagsahne * 125 g Puderzucker * 5 Eigelbe * 4 Tropfen Rumaroma * 1 Päckchen Vanillezucker * 75 ml Korn *

1. Die Sahne mit dem Schneebeesen steif schlagen.

2. Den Puderzucker sieben, mit Eigelben, Rumaroma, Vanillezucker und Korn verrühren und anschließend unter die Sahne heben.


Im Kühlschrank gelagert ist der Eierlikör mindestens eine Woche haltbar. Vor dem Verzehr die Flasche noch einmal gut schütteln, weil sich die Sahne oben immer ein bisschen absetzt.

Liebe Grüße und ein schönes, langes Feiertagswochenende!
Paloma

Donnerstag, 9. Mai 2013

Feel-good-Breakfast mit Banana-Chocolate-Bread


Feiertage sind herrlich - wann sonst, wenn nicht an solchen Tagen, hat man die Möglichkeit, endlich mal wieder ganz in Ruhe und ausgiebig zu frühstücken? In Australien gehört zum Frühstücksritual immer ein frisch gebackenes Bananenbrot auf den Tisch. Meine Cousine, die ein halbes Jahr Down Under verbrachte, begeisterte mich von dieser Tradition. Und ich kann die Aussies gut verstehen - allein der Duft reicht schon aus, um akute Morgenmuffel in sofort und schlagartig Gute-Laune-Stimmung zu versetzen. Dazu enthält das Banana-Bread übrigens alle Zutaten, die man braucht, um morgens satt und gesund in den Tag zu starten :-)


Zutaten: 200 g Joghurtbutter * 6 EL Zucker * 4 Eier * 250 g Mehl * 100 g Speisestärke * 3 EL Kakaopulver * 1 Päckchen Backpulver * 5 EL Milch * 4 reife Bananen * 3 EL gehackte Walnüsse

+ 1 Kastenform (ca. 26cm)

1. Den Backofen auf 180° C Grad vorheizen und die Kastenform mit etwas Butter fetten.

2. Die restliche Butter auf Zimmertemperatur erwärmen lassen und mit Zucker und Eiern in einer Schüssel mit dem Rührgerät schaumig schlagen. Mehl, Speisestärke, Kakaopulver und Backpulver in einer weiteren Schüssel vermengen und zusammen mit der Milch zur Eimasse geben und alles gut unterrühren. 

3. Die Bananen schälen und mit einer Gabel matschig zerdrücken. Die Walnüsse hacken und beides unter den Teig heben.

4. Das Brot in die Form füllen und auf der mittleren Schiene ca. 50 Minuten backen.


Tipp: Das Bananenbrot schmeckt super mit süßen Aufstrichen wie Marmelade, Honig oder Plaumenmuß. Wer's etwas herzhafter mag, nimmt einfach Frischkäse.

Donnerstag, 18. April 2013

Sommer-leichter Mango-Joghurt Smoothie


Endlich ist er da - der Frühling! Zeit hat er sich ja gelassen... aber dafür beschert er uns hoffentlich einen noch viel, viel tolleren Sommer! Ich freue mich nämlich schon jetzt wie ein Flitzebogen auf laue Sommerabende auf dem Balkon, das Geräusch von Flip-Flops auf der Straße, den unschlagbaren Geschmack vom ersten Eis, den Geruch von Sonnenmilch auf der Haut und natürlich darauf endlich die Jacke im Schrank zu vergraben!
Und für alle, die - so wie ich - nicht mehr warten wollen, habe ich heute ein super leckeres Sommer-Rezept ausprobiert: Ein fruchtiger Mango-Joghurt Smoothie, der einen geschmacklich sofort in Sommer-Sonne-Sonnenschein-Stimmung versetzt :-)


Das Rezept habe ich übrigens in der neuen COUCH gefunden. Neben leckeren Rezepten findet ihr dort jede Menge Inspirationen rund um die Themen Mode, Design, Einrichtung und Co. Also eine super Lektüre, um ein bisschen damit in der Sonne zu schmökern.


Zutaten für ca. 500 ml: 200 g Mango * 150 g fettarmer Joghurt * 200 ml Wasser * 2 EL Ahornsirup * 1/2 EL Zitronensaft * eine Prise Kardamom * Eiswürfel 

+ Mixer oder Pürierstab

1. Die Mango schälen, das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden und im Mixer fein pürieren. Anschließend die restlichen Zutaten hinzufügen und alles noch einmal gut durchmixen, bis man eine cremeflüssigen Konsistenz erhält.

2. In die Sonne setzen und den Smoothie mit genügend Eis genießen.


Ich verschwinde jetzt mal schnell in Richtung Balkonien, um die letzten Sonnenstrahen des Tages einzufangen!

Liebe Grüße!
Paloma

Freitag, 29. März 2013

Frühlingsfeine Eierlikör-Mandel Gugl


Ich gehe dieses Jahr in den Ostereier-Streik und verschenke stattdessen diese herrlich duftenden, winzigen Eierlikör Gugl. Und irgendwie haben die im entferntesten Sinn ja auch etwas mit Ostern zu tun - ich bin mir nämlich sicher, dass es sich irgendwo einige schnapsdrosselige Osterhasen lieber mit einer Flasche Eierlikör gemütlich machen anstatt sich dem stressigen Eier verstecken anzuschließen.
Und die Gugl verschenkt man sowieso lieber persönlich. Dann ist man nämlich gleich live dabei, wenn dem Beschenkten der umwerfene Duft der kleinen Backwerke in die Nase steigt. Und vielleicht hat man sogar Glück und ergattert selbst noch einen winzigen Gugl. Von dem süßen, aromatischen Geschmack und der fluffig-weichen Textur kann man nämlich nie genug bekommen :-)


Als Verpackung habe ich übrigens einfach den Karton von gewissen "lila" Schokoladen-Eiern zweckentfremdet. Die Mini-Gugl passen perfekt hinein und zaubern dem Beschenkten beim Öffnen ganz bestimmt ein Lächeln auf's Gesicht.


Zutaten für 18 Stück: 100 g Butter * 30 g Marzipanrohmasse * 25 g Puderzucker * 2 kleine Eier * 35 g geriebene Mandeln * 25 g Mehl * etw. geriebene Zitronenschale * etw. geriebene Orangenschale * 50 ml Eierlikör * etw. Haselnusssirup* 

+ Silikonform für 18 Mini-Gugl, Spritzbeutel

1. Den Backofen auf 210° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Gleichzeitig die Butter mit in kleine Stücke gerissenem Marzipan in einem Topf schmelzen lassen und anschließend mit dem Rührgerät mit gesiebtem Puderzucker glatt rühren. 

2. In einer anderen Schüssel Eier, Mandeln, jeweils eine Prise Zitronen- und Orangenabrieb und Mehl verrühren. Die Marzipanmasse dazugeben und beides gut vermengen. Eierlikör und etwas Haselnusssirup zum Teig geben und solange rühren, bis die Masse schön glatt ist.

3. Den Teig mittels Spritzbeutel in die Guglform füllen und im vorgeheizten Backofen im unteren Drittel ca. 11 Minuten backen. Danach in der Form etwas abkühlen lassen und herauslösen.


Ich wünsche euch Frohe Ostern!
Paloma

Sonntag, 10. März 2013

Double Chocolate Herzen mit Macadamia Nüssen für echte Schokoholics


Mich hat's erwischt! Und zwar volle Kanone. So richtig mit Schnappatmung, Herzklopfen und rosaroter Brille!
Der Grund für meine spontane Liebesduselei ist ganz und gar schokoladiger Natur: Ein kleiner, süßer Schokokuchen mit leckeren, aromatischen Nüssen - diese Mischung haut garantiert jeden um. Okay ich gestehe, da ich ja schon länger zu den Anonymen Schokoholikern gehöre, mag mein Urteilsvermögen zugegebenermaßen etwas getrübt sein. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass jeder, der dieses Schokoladen-Träumchen probiert, sofort und augenblicklich im siebten Himmel der Köstlichkeiten verschwindet und erst beim letzten Krümelchen wieder aufwacht. Glaubt ihr nicht? Probiert's doch selbst aus :-)


Für zwei kleine Chocolate Herzen (ca. 12 cm Durchmesser) braucht ihr:
75 g Butter * 90 g Mehl * 30 g Mandeln * 40 g gesalzene Macadamia Nüsse * 125 g Zartbitterschokolade (60-70 % Kakaoanteil) * 2 Eier * 1 TL Backpulver * 125 g Zucker * 1/2 Pkch. Vanillezucker * 60 g Puderzucker * 5 g Kakaopulver * 100 g Balance Frischkäse (12% Fett)

1. Den Backofen auf 175° C vorheizen. Die Nüsse grob hacken und die beiden Formen mit etwas Butter fetten.

2. Für den Teig ca. 90 g Schokolade hacken und zusammen mit 75 g Butter im Wasserbad schmelzen. Währenddessen die Eier verquirlen. 90 g Mehl mit einen gestrichenen TL Backpulver mischen. Zucker, Vanillezucker, Nüsse, Eier und die geschmolzene Schokobutter zum Mehl geben und alles mit einem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Diesen gleichmäßig auf beide Formen verteilen und glatt streichen. Im heißen Backofen ca. 25 Minuten backen, sodass der Kuchen innen noch leicht teigig ist. Danach in der Form auskühlen lassen.

3. Für das Schokofrosting 35 g Schokolade hacken und erneut im Wasserbad schmelzen. Puderzucker und Kakao in eine Schüssel sieben und den Frischkäse dazugeben. Mit dem Rühgerät zu einer glatten Creme verrühren. Die geschmolzene Schokolade mit dem Esslöffel unterrühren, bis die Creme eine etwas festere Konsistenz bekommt. Anschließend zügig die beiden Kuchenherzen mit dem Frosting einstreichen und mindestens 30 Minuten kalt stellen. Wenn ihr mögt, könnt ihr die Herzen vor dem Servieren noch mit ein paar Mandelsplittern bestreuen.

Tipp: Wenn ihr alle Zutaten verdoppelt, reicht die Teigmenge für eine normale, runde Springform  mit 26 cm Durchmesser.


Ich verabschiede mich jetzt mal wieder ins Schoko-Kuchen-Schlaraffenland!
Schokoladige Grüße sendet euch
Paloma

Samstag, 2. März 2013

Schneller Flammkuchen Elsässer Art


Es gibt ja Gerüche und Geschmäcker, die man mit einem ganz bestimmten Ort oder einem besonderen Ereignis verbindet. Für mich gehört der Duft von frisch gebackenem Flammkuchen dazu. Als Kind war ich mit meinen Eltern einmal im Urlaub am Bodensee. An einem schönen Sommertag haben wir dort mittags in einem kleinen Café am Ufer gegessen und ich habe meinen ersten Flammkuchen probiert - seither versetzt mich der Geschmack jedes Mal wieder in diese unbeschwerte Sommer-Urlaubs-Laune, die ich damals als Kind verspürt habe. Genau deshalb habe ich mich so gefreut, als ich auf dieses wirklich einfache und super schnelle Rezept gestoßen bin! Ein Kurzurlaub für die Seele in gerade mal 30 Minuten - was gibt es besseres? ;-)


Zutaten für 1 Flammkuchen: 150 g Mehl * 2 EL Sonnenblumenöl * 3 EL Crème fraîche * 4 Frühlingszwiebeln * 1 Hand voll magere Schinkenwürfel * etwas Schnittlauch* Salz * Pfeffer

1. Das Mehl zusammen mit 8 EL Wasser, 2 EL Sonnenblumenöl und einer Prise Salz zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech sehr dünn ausrollen.

2. Frühlingszwiebeln waschen und in kleine Ringe schneiden, danach mit Crème fraîche und etwas Schnittlauch verrühren. Die Creme ordentlich mit Salz und Pfeffer würzen und auf den Teig streichen. Zuletzt noch die Schinkenwürfel darauf streuen.

3. Den Flammkuchen ca. 10 Minuten bei 210° C im vorgeheizten Backofen backen. Wer es so wie ich gerne etwas knuspriger mag, lässt ihn einfach noch 2-3 Minuten länger drin.


Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende!
Paloma

Sonntag, 17. Februar 2013

Kleine feine Mini Stracciatella Gugl


"...und mit einem Haps sind die im Mund!" Ja, diesen Satz hat man doch schon mal irgendwo gehört? Stimmt, ist aus der Werbung geklaut - aber er trifft halt ebenso auf die zauberhaften kleinen Kuchenpralinen zu. Schon länger bin ich um diese tolle Gugl-Backform herumgeschlichen, letzte Woche hab ich sie mir endlich gekauft und natürlich auch gleich ausprobiert. Und tadaaa... mein erster Versuch hat gleich geklappt. Und weil die Teile einfach so unwiederstehlich lecker waren, gibt es hier gleich das Rezept dazu. Nicht größer als ein Petit Fours eignen sich diese Mini Gugl übrigens perfekt als winzige Begleiter zum Kaffee, zum Tee, als Snack oder einfach mal zwischendurch - das Glück in kleinen Dosen sozusagen :-)


Zutaten für ca. 36 Stück: 3 TL Vanillezucker * 80 g Butter * 70 g Puderzucker * 2 Eier * 50 g Sahne * 100 g Mehl * 60 g Zartbitterschokolade

+ Mini-Gugelhupfblech für 18 Stk. (am besten aus Silikon), Spritzbeutel

1. Die frischen Zutaten schon einige Zeit vorher aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur erwärmen lassen. Die Gugelhupfform mit Butter einfetten und mit etwas Mehl bestäuben. Den Backofen auf 210° C vorheizen.

2. Die Butter mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker solange glatt rühren, bis sie nicht mehr krümelig ist. Dann die Eier unterrühren und sehr schaumig schlagen. Die Sahne in einer seperaten Schüssel schaumig schlagen und anschließend ebenfalls unter die Butter rühren. Nach und nach das Mehl zur Masse geben, dieses allerdings nur so gerade eben unterrühren.

2. Die Schokolade in kleine Stücke hacken und diese mit einem Löffel vorsichtig unter den Teig heben. Anschließend die Hälfte des Teiges in einem Spritzbeutel füllen und bis zum Rand in die vorbereiteten Gugelförmchen füllen. Das Blech auf der untersten Schiene im Backofen ca. 12 Minuten backen. Die Mini Gugl anschließend abkühlen lassen und aus der Form herauslösen.
Für den restlichen Teig den Vorgang wiederholen.


Donnerstag, 7. Februar 2013

Kernig-süße Müsli Muffins mit Äpfeln und Zimt


Ich habe ja schon bei meinem letzten Post ein klitzekleines bisschen durchblicken lassen, dass ich ein Frühstücks-Fan bin. Normalerweise kommt jedoch unter der Woche lediglich die Müslischale auf den Tisch - es muss ja meistens schnellgehen ;-) Vor kurzem bin ich allerdings auf dieses super Rezept gestoßen, dass die beliebten Körner mal in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt: Umhüllt von einem fluffigen Teig, schön saftig durch die Apfelstückchen und herrlich kernig mit chrunchy Müsli sind kleinen Energie-Booster das absolute Soul-Food!


Zutaten für ca. 10 Muffins: 100 g Vollkornmehl * 50 g Weizenmehl * 3 TL Backpulver * 70 g brauner Zucker * 3 EL Haferflocken * 50 g chrunchy Müsli (z.B. Honig-Nuss-Müsli von Kölln) * 2 Äpfel * 2 Eier * 80 ml Pflanzenöl * 1/2 TL Vanillezucker * 1/2 TL Zimt * 1 Prise Salz

Zutaten für das Topping: 90 ml Milch * 2 1/2 TL Mehl * 100 g Puderzucker * 100 g Butter (Raumtemperatur) * 1/2 Päckchen Vanillezucker

1. Mehl, Backpulver, Zucker, Zimt, Haferflocken und Müsli miteinander vermischen. Die Äfel schälen, fein raspeln und zusammen mit den Eiern und dem Öl glatt rühren. Nun die feuchten Zutaten nach und nach zu den trockenen geben und nur kurz verrühren.

2. Muffinförmchen in ein Muffinblech legen und den Teig gleichmäßig auf 10 Förmchen verteilen. Das ganze bei 180° C ca. 20 Minuten backen.

3. Gleichzeitig die Milch mit dem Mehl verühren und in einem kleinen Topf unter Rühren kurz aufkochen bis eine zähflüssige Masse entsteht. Diese sofort in ein kaltes Wasserbad stellen und abkühlen lassen (Tipp: Hierfür einfach eiskaltes Wasser in die Spüle laufen lassen und den Topf hineinstellen). Zwischendurch immer wieder umrühfen. 

4. Den Puderzucker sieben und zusammen mit weicher Butter und Vanillezucker nach und nach unter die Milchmasse rühren. Die Creme mindestens 15 Minuten im Kühlschrank abkühlen lassen, danach auf den abgekühlten Muffins verteilen. Mit ein paar Müsli-Streuseln dekorieren - fertig!


Kleiner Tipp: Wer sein "Müsli" gerne fruchtig magt, mischt einfach noch ein paar getrocknete Rosinen, Erdbeeren, Mangos oder was euch sonst noch einfällt unter den Teig.