Freitag, 26. Oktober 2012

Kürbis-Apfel-Suppe


Nicht mehr lange, dann steht Halloween vor der Tür! Und neben Süßem und Saurem darf an diesem Datum eine Sache auf keinen Fall vergessen werden - na klar, der Kürbis! Und weil dieses Jahr endlich auch mal ein schaurig-schönes Gruselgesicht vor meiner Haustür stehen sollte, hab ich mir kurzerhand einen kleinen Hokkaido-Kürbis gekauft und mich mit Messern, Löffeln und einem Eisportionierer (klappt super!) an die Arbeit gemacht. Zugegeben, das Aushöhlen und Ausschneiden ist ganz schön anstrengend, aber dafür gab's anschließend eine leckere Kürbissuppe als Belohnung ;-)
  

Zutaten für 2-3 Personen: 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 700 g) * 1 EL Butter * 1/2 Zwiebel * 1 Apfel * 400 ml Gemüsebrühe * Salz * Pfeffer * Muskatnuss * 1 TL Kürbiskerne

1. Zuerst die Zwiebeln hacken. Butter in einem größeren Topf zerlassen und die Zwiebeln darin glasig anschwitzen. Kürbis und Apfel würfeln, dazugeben und mit ca. 50 ml Wasser (falls etwas am Boden kleben bleibt, mehr Wasser nehmen) 30 Minuten dünsten.

2. Die Brühe vorbereiten und unterrühren, anschließend mit dem Pürierstab alles gut pürieren. Die Suppe noch kurz köcheln lassen und gleichzeitig die Kürbiskerne rösten. Zum Schluss alles mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
 
Ich wünsche allen ein schauriges Halloween! 

Sonntag, 21. Oktober 2012

New York Part II


Die Sicht vom Empire State Building ist wirklich atemberaubend! Ein Grund den Blick von dem Wahrzeichen schlechthin trotz des hohen Eintrittspreises auf keinen Fall zu verpassen. Die Fahrt zum ersten Aussichtsdeck reicht aber völlig aus - ein Blick vom 102. Stockwerk scheint zwar erstmal verlockend, unterscheidet sich letztendlich aber nicht vom Observation Deck. Die paar Dollar kann man gut woanders investieren ;-)


Eine Super-Mega-Size Coke in der einen und ein leckeres Hot Dog in der anderen Hand, dazu jede Menge schreiende Amis und die Nationalhymne in Dauerschleife - genau das kann man bei einem Baseballspiel der New York Yankees erleben. Wer also das Glück hat während der Saison in der Stadt zu sein, sollte unbedingt mal dort vorbeischauen. Auch von den etwas günstigeren Plätzen hat man eine tolle Sicht.


Wer kennt dieses Bild nicht? Jedes Jahr wird ab Mitte Oktober eine Eisbahn vor dem Rockefeller Center aufgebaut, der Weihnachtsbaum kommt Ende November dazu.


Manhattan ist in der Nacht von oben sogar noch beeindruckender! Die großen Aussichtsplattformen des Empire State Buildings und des Rockefeller Centers haben immer bis Mitternacht geöffnet.


Wer die Nase voll vom Großstadttrubel hat, ist mit der Metro von Manhattan in etwa einer Stunde am Brighton Beach in Brooklyn. Der kilometerlange Sandstrand und die breite Promenade entland von Coney Island sind perfekt zum Durchatmen, Entspannen und Spazieren gehen...


Noch dazu findet man in dem früheren Vergnügungsviertel der New Yorker eine der ältesten, noch fahrenden Achterbahnen der Welt, den Cycloon. Die vielen Imbisstände und alten Fahrgeschäfte versetzen einen sofort in eine andere Zeit...


Der Grand Central Terminal ist zwar nur ein Bahnhof, aber hier entdeckt man ein bisschen vom Flair des New Yorks der 20er oder 30er Jahre. Prachvolle Fenster und vergoldete Uhren, dazu das hektische Treiben der Bahnreisenden und ein toller Food-Tempel machen den Bahnhof zu etwas wirklich Besonderem.


Neben Burgern und Hot Dogs gibt es in New York in letzter Zeit immer mehr Greenmarkets mit Produkten von lokalen Farmern. Toll ist der Markt am Union Square - hier kann man seine Einkäufe gleich im Park nebenan vernaschen :-)


Brooklyn ist immer eine Reise wert - allein schon wegen der tollen Häuser!


Der Southstreet Seaport ist ein kleines Hafenviertel mit maritimer Atmosphäre und tollen kleinen Shops. Hier gibt es übrigens auch einen TKTS Schalter, der Karten für Broadway Musicals zum halben Preis verkauft - meist ist hier viel weniger los als am gleichen Schalter am Times Square.


Die New York Public Library war schon Schauplatz vieler Filme wie beispielsweise "The Day After Tomorrow".


Vom Belvedere Castle hat man einen grandiosen Blick über den Central Park.


Einen verregneten Nachmittag kann man super im "The Strand" Bookstore nahe dem Union Square verbringen. Auf insgesamt vier Etagen findet man hier kilometerweise Bücher - von Romanen über Fachliteratur und Kuriositäten ist hier alles dabei.


Und zum Schluss noch ein schöner Schnappschuss vom Sonnenuntergang am Südufer Manhattans :-)

Freitag, 19. Oktober 2012

New York Part I



New York, New York - die Stadt, die niemals schläft. Oder wie Woody Allen einst sagte: "Für mich ist New York immer der Ort der Verzauberung, der Erregung und Lebensfreude; ich möchte niemals irgendwo anders leben."

Und er hat Recht, der Big Apple hat wirklich alles zu bieten. In keiner anderen Stadt treffen Gegensätze so sehr aufeinander wie hier. Unendliche Weiten beim Blick vom Empire State Buildung und enge Straßenschluchten beim Schlendern durch Downtown. Buntes und lautes Treiben am Times Square, Entspannung und Ruhe bei einem Spaziergang durch den Central Park. 
Dazu unzählige Shopping-Meilen, Straßenmusiker und Künstler an jeder Ecke, Hot Dogs für einen Dollar, schräge Typen mit Schild-Aufschriften wie "Need money for weed - why lie?", ein Labyrinth an unterirdirschen Metro Ein- und Ausgängen, Klimaanlagen, die erbarmungslos alles in ihrer Umgebung auf mindestens 15° C herunterkühlen, Stadtteile, die so unterschiedlich sind, dass sie auch in verschiedenen Ländern liegen könnten...und nicht zu vergessen mindestens alle drei Meter ein Starbucks Café.

Vor wenigen Wochen habe ich nun endlich meine Koffer gepackt und mich in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten aufgemacht. Und da natürlich Bilder immer mehr als tausend Worte sagen, gibt es an dieser Stelle ein paar Impressionen. Der nächste Teil folgt in Kürze :-)



Eine Fahrt mit der Fähre zur Freiheitsstatue gehört zu den Klassikern unter den New York Sehenswürdigkeiten. Von Liberty Island hat man zudem einen fantastischen Ausblick auf die Skyline von Downtown Manhattan und das beeindruckende Gebäude des fast fertigen One World Trade Centers. 


Das Gerücht stimmt übrigens: Die Statue sieht aus der Nähe tatsächlich kleiner aus, als man sie sich vorgestellt hat. Das macht die Lady jedoch nicht weniger beeindruckend :-)



Der Spaziergang über die Brookyln Bridge war um einiges kürzer, als ich ihn mir vorgestellt hatte. Zum Glück, denn so hat  man noch genug Power in den Tretern um gleich weiter zur Brookyln Heights Promenade zu schlendern. Dort erwartet einen ein toller Ausblick auf Manhatten - und wer den Blick mal zur anderen Seite schweifen lässt, entdeckt tolle, für Brookyln typische Brownstone Häuser.



Taxis gibt es in Manhattan wie Sand am Meer. Geübte Taxifahrer erkennt man daran, dass sie einfach in ein Auto, dass an einer Ampel wartet, hereinspringen. Ungeübte warten brav, dass mal eins anhält - dann aber meist vergeblich ;-)



Am Südende des Central Parks gibt es riesige Steinfelsen, von denen man super auf die Wolkenkratzer schauen kann. Der Kontrast ist wirklich beeindruckend!



Das Mosaik mit der Aufschrift "Imagine" erinnert an den verstorbenen John Lennon, der unweit dieser Stelle im Central Park vor seiner Haustür erschossen wurde. Die "Strawberry Fields" sind jedoch meistens sehr überlaufen, manchmal spielen Straßenmusiker Beatles Songs nach. 



Einen ganz anderen Blick auf New York bekommt man im High Line Park in Chelsea. Auf einer ehemaligen höherliegenden S-Bahn Trasse wurde eine Grünfläche angelegt, von der aus man mal hinter die Fassaden der Wohnhäuser und Bürogebäude schauen kann. Es lohnt sich auf alle Fälle und man entdeckt sogar das ein oder andere Kunstwerk.