Montag, 24. Dezember 2012

Sahne-Karamell-Likör à la Baileys


Fröhliche Weihnachten euch allen! Bevor ich mich für die nächsten drei Tage in einen Weihnachts-Essen-und-Geschenke-Marathon verabschiede, gibt es hier noch ganz schnell eine kleine Geschenkidee für alle, die noch in allerletzter Sekunde ein super-duper Mitbringsel für die Christmas-Party brauchen. Der Likör schmeckt natürlich auch in der Silvesternacht ganz hervorragend - aber auf alle Fälle immer schön stilecht gekühlt und auf Eis genießen! Enjoy ;-)
 

Zutaten (für ca. 700 ml/1 Flasche): 1 Dose (400 g) gesüßte Kondensmilch von Milchmädchen * 100 ml Sahne *  200 ml Wodka * 1 Vanilleschote/Vanillezucker * 2 bis 3 TL Nutella

1. Die Papierbanderole von der Kondensmilch entfernen und die geschlossene Dose für ca. 2 Stunden im Wasserbad kochen. Wichtig ist, dass die Dose komplett von Wasser überdeckt ist. 

2. Die Dose nach dem Kochen für ca. 1 Stunde abkühlen lassen. Erst danach mit einem Dosenöffner öffnen. Man erhält nun eine zähe, bräunliche Karamell-artige Masse.

3. Das Karamell zusammen mit der Sahne, dem Vodka und dem Vanillezucker in eine große Schüssel geben und mit alles mit dem Mixer (aufhöchster Stufe) vermengen. Je nach Geschmack noch etwas Nutella hinzugeben, das macht den Likör etwas süßer. 

4. Den Likör in vorbereitete Flaschen abfüllen und bis zum Verzehr kalt stellen.

Wichtig: Der Likör ist nicht unbegrenzt haltbar und sollte innerhalb von ein oder zwei Wochen verzehrt werden.


Ich wünsche euch allen ein paar wunderschöne Weihnachtsfeiertage!

Freitag, 14. Dezember 2012

Geschenke aus der Küche: Weihnachts-Milchreis mit Zimt, Mandeln & Rosinen


Na, seid ihr auch schon im Weihnachts-Fieber? Mit dem ersten Schnee in den letzten Tagen macht sich nun endlich auch bei mir ein klitzekleines bisschen Adventsstimmung breit. Was nicht zuletzt an den ganzen tollen Weihnachts-Feiereien mit Freunden oder der Familie liegt. Alle Jahre wieder treffe ich mich nämlich rund um die Festtage mit meinen Lieben - da wird dann zwischen Glühwein, Kaffee und Co. gewichtelt, gelacht, gegessen und gequatscht was das Zeug hält. Die Gastgeber bekommen dabei dieses Jahr von mir eine selbstgemachte Milchreis-Mischung, die herrlich weihnachtlich nach Zimt duftet und die ich auf dem dem Blog der wundervollen Rike von Lykkelig gefunden habe.


Zutaten: 200 g Milchreis * 30 g gehackte Mandeln * 30 g Rosinen * 2 EL brauner Zucker * 1 Päckchen Vanillezucker* 1 EL Zimt

1. Den Reis mit Mandeln und Rosinen mischen.

2. Zucker, Zimt und Vanillezucker gut verrühren und unter den Reis mischen. 

3. Anschließend alles in ein Gefäß geben, das ca. 250 ml fasst. Ich habe dafür einfache Smoothie-Becher genommen, die ich von Mafril bestellt habe. Danach müsst ihr das Ganze nur noch hübsch verpacken und einen Zettel beilegen, auf dem steht, dass der Milchreis mit 800 ml Milch bei niedriger Temperatur ca. 30 Minuten lang köcheln muss.


Viel Spaß beim Verschenken! :-)


Donnerstag, 29. November 2012

Post aus meiner Küche: Weihnachtliche Beeren-Zimt Konfitüre und Lebkuchen-Cookies


Nach langem Warten war es endlich wieder soweit: Die Mädels von Post aus meiner Küche haben Anfang der Woche die vierte Runde ihres tollen Küchen-Köstlichekeiten-Austauschs eingeläutet. Das Prinzip ist ganz einfach: Jeder, der sich vorher auf der Homepage angemeldet hat, bekommt einen Tauschpartner zugeteilt, den er dann in einem vorgegebenen Zeitraum - der eigentlichen Tauschwoche - mit seinen Leckereien beglückt. Passend zur Jahreszeit stand dieses Mal alles unter dem Motto "In der Weihnachtsschickerei" - Zimtsterne, Lebkuchen, Christstollen und Co. machen sich also derzeit in ganz Deutschland auf den Weig zu ihren neuen Besitzern. Die armen Postboten müssen also ganz schön was zu tun haben!


Meine Tauschpartnerin war dieses Mal die liebe Elisa von The Cupcake Travels. Wie der Name schon verrät, findet man auf ihrem Blog eine tolle Mischung aus Reiseberichten und leckeren Rezepten - natürlich immer mit schönen Fotos dazu. Ihr tolles Päckchen hat mich heute erreicht - was darin Leckeres enthalten war, findet ihr demnächst hier. Mein Tauschpäckchen für Elisa habe ich mit einer Beeren-Zimt Konfitüre und weihnachtlichen Lebkuchen-Cookies ausgestattet. Hier sind die Rezepte dazu :-)


Zutaten: 225 g weiche Butter * 150 g Zucker * 170 ml gesüßte Kondensmilch (z.B. von Milchmädchen) * 350 g Vollkornmehl * 1/2 TL Backpulver * 1 Messersp. Natron * 100 g Mandeln, blanchiert * 50 g Rosinen * etw. Lebkuchengewürz

1. Die Nüsse grob hacken, mit den Rosinen mischen und beiseite stellen. Den Backofen auf 180° C vorheizen.

2. Butter und Zucker mit dem Mixer gut verrühren und anschließend die Kondensmilch dazugeben. Danach das Mehl mit Backpulver, Mehl und etwas Lebkuchengewürz mischen. Ich habe ca. 15 g genommen, am besten dosiert ihr aber nach Geschmack. Danach gebt ihr die Mehlmischung zum restlichen Teig und mixt das ganze mit den Knethaken des Rührgerätes zu einer zähen Masse. Zuletzt Nüsse und Rosinen zufügen und kurz mit unterkneten.

3. Mit einem Esslöffel und bemehlten Händen gleich große Portionen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und etwas andrücken. Auf etwas Abstand zwischen den Portionen achten, da der Teig noch aufgeht.

4. Bleche in den Ofen schieben und ca. 12 Minuten backen - aber keinesfalls länger! Die Cookies sind beim rausnehmen zwar noch relativ weich und hell, werden dafür aber später schön locker und chunky.


Zutaten für ca. 6 Gläser (à 200 ml): 750 g TK Beeren-Mix * 250 ml roter Traubensaft *3 Messersp. gemahlener Zimt * 500 g Gelierzucker 2:1 für Beeren-Konfitüre

1. Die TK-Beeren auftauen lassen und den dabei entstehenden Saft auffangen. 

2. Die aufgetauten Beeren pürieren und mit Saft, Zimt und Gelierzucker gut vermischen. Anschließend alles unter ständigem Rühren bei starker Hitze zum Kochen bringen. Dann etwa 3 Minuten sprudelnd kochen. 

3. Evtl. das Kochgut abschäumen und die Konfitüre in vorbereitete verschließbare Gläser geben. Diese mit Schraubdeckeln verschließend und ca. eine halbe Stunde auf den Kopf stellen. 

Tipp: Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob die Konfitüre die richtige Festigkeit erreicht hat, macht vorher eine Gelierprobe. Dazu tropft ihr einfach etwas von der kochenden Konfitüre auf einen kalten Teller. Wird der Klecks fest, ist die Konfitüre fertig und kann in die Gläser gefüllt werden.


Ich wünsche euch allen einen tollen ersten Advent!
Viele Grüße :-)

Donnerstag, 22. November 2012

The Ultimate Devil's Food Cupcake von Bea


In London bin ich vor einiger Zeit auf das unglaublich tolle Café Bea's of Bloomsbury gestoßen. Die wundervolle Bea Vo bereitet hier sagenhafte Cupcakes, spektakuläre Kuchen und allerlei kunstvolles Gebäck zu - allein vom Anschauen läuft einem da schon das Wasser im Mund zusammen und man fühlt sich sofort in einen pastellfarbenen Zucker-Kuchen-Marshmallow-Traum versetzt. Mittlerweile gibt es neben dem Café in Bloomsbury noch zwei weitere Zuckertempel in Chelsea und an der St. Paul's Cathedral. Ein Abstecher während eines London-Trips lohnt sich allemal, man munkelt nämlich, hier gäbe es die besten Cakes and Treats der ganzen Stadt!


Genauso toll wie wie das Café selbst ist das hauseigene Backbuch "tea with Bea". Hier verrät die Chefpatisserière selbst ihre geheimsten Rezepte für Köstlichkeiten wie den Banoffee Bourbon Cheesecake, den Gingerbread Guiness Cake oder die fluffigen Rasberry Meringues - natürlich garniert mit zahlreichen, zuckersüßen Fotos. Absolutes Highlight sind für mich die Chocolate Fudge Cupcakes mit ihrer cremigen und gleichzeitig unglaublich schokoladigen Konsistenz! Sie sind zwar etwas aufwendiger, aber dafür genau das Richtige für alle Schoko-Freaks :-)


Zutaten für 24 Cakes: 120 g Kakaopulver * 125 ml Milch * 1 1/2 TL Vanillearoma * 125 g weiche Butter * 275 g brauner Zucker * 165 g Zucker * 125 ml Pflanzenöl * 4 Eier * 250 g Mehl * 1 1/4 TL Backpulver

Zutaten für das Topping: 250 ml Sahne * 3 EL Zuckerrübensirup * 350 g Zartbitterschokolade (60 bis 70%) * 1 TL Vanillearoma * 75 g Butter * etwas Zucker

1. Den Ofen auf 170° C vorheizen. In einer Schüssel das Kakaopulver mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und gut verrühren. Danach die Milch und das Vanillearoma hinzufügen und die Mischung beiseite stellen.

2. Butter und Zucker schaumig verrühren und nach und nach das Pflanzenöl zugießen. Anschließend die Eier dazugeben, allerdings erst jedes einzelne Ei gut unterrühren, bevor das nächste hinzukommt. Das Mehl zuerst gut mit dem Backpulver vermischen. Dann abwechselnd immer ca. 1/3 des Mehl und 1/3 der Kakaomischung unter die Eimasse rühren, bis alles gut vermengt ist. 

3. Ein Muffinblech mit 24 Förmchen auslegen, den Teig darauf verteilen und ca. 18-23 Minuten backen. Die Küchlein anschließend gut auskühlen lassen.

4. Für das Topping die Sahne zusammen mit dem Zuckerrübensirup in einem Topf zum kochen bringen. Die Schokolade in Stücke brechen und in eine hitzefeste Schüssel legen. Sobald die Sahne kocht, diese sofort über die Schokolade gießen und das ganze eine Minute ruhen lassen. 

5. Nun mit einem kleinen Schneebesen ganz langsam die Sahne unter die Schokolade rühren, sodass die Schokolade langsam schmilzt und sich auflöst. Hier muss mal etwas Geduld haben, denn wenn man zu schnell rührt, gerinnt die Schokolade. Am Ende sollte man eine cremige, dickflüssige Schokomasse erhalten. 

6. Nun die Butter schmelzen und zusammen mit dem Vanillearoma zu der Schokomasse hinzufügen. Wenn euch die Masse zu schokoladig ist, fügt je nach Geschmack noch etwas Zucker hinzu. Nachdem die Masse im Kühlschrank abgekühlt ist, kann man sie mit einem Spritzbeutel oder einem Messer auf den Cakes verteilen.


Voilá - guten Appetit und bis bald!

Sonntag, 18. November 2012

Easy-peasy Basilikum Pesto


Es ist und wird wohl immer mein Lieblings-ich-habe-eigentlich-keine-Zeit-zum-Kochen-und-will-trotzdem-was-Leckeres-essen-Rezept bleiben: Nudeln mit Pesto sind einfach der Klassiker unter den Pasta-Gerichten! Aber auch für andere Lebenslagen ist der grüne Alleskönner bestens geeignet. Als Dressing für den Salat, als Soße für Tomaten mit Mozzarella, als pikanter Brotaufstrich oder einfach als Dip - ich glaube, ohne ein Glas Pesto im Vorat könnte ich kaum überleben. Viel leckerer und frischer als die Fertig-Variante aus dem Supermarkt schmeckt Basilikum Pesto jedoch selbstgemacht!


 Und die Zubereitung ist wirklich kinderleicht! Alles, was man dafür braucht, ist ein Blitzhacker oder ein Pürierstab mit richtig Power, damit alle Zutaten schön zerkleinert werden können.


Zutaten für 1 Glas (ca. 200ml): 60 g Basilikumblätter (entspricht ca. 2 Kübeln) * 30 g Pinienkerne * 50 g Parmesan * 1/2 Knoblauchzehe * 75 g Olivenöl (+ etwas zum Auffüllen) * Salz * Pfeffer

1. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten und anschließend abkühlen lassen. Den Parmesan mit einer Reibe fein zerkleinern. Die Basilikumblätter von den Stängeln zupfen und waschen.

2. Den Käse zusammen mit dem Basilikum, Knoblauch und den Pinienkernen in den hohen Becher eines Blitzzerkleinerers geben und alles sehr fein zerhacken. Anschließend das Olivenöl mit einem Löffel unterrühren und das Pesto etwas salzen und pfeffern.

3. Das fertige Pesto in ein sauberes, wieder verschließbares Glas geben und bis zum Rand mit Öl auffüllen, sodass alles mit Flüssigkeit bedeckt ist. Das Glas anschließend fest verschließen.


Tipp: Im Kühlschrank hält sich das frische Pesto ca. 2 bis 3 Wochen.
Und hübsch verpackt ist es das perfekte Hab-ich-selbst-gemacht-Mitbringsel für liebe Freunde!


Das Pesto schmeckt übrigens auch ganz toll zum Walnuss-Kürbiskern-Brot!
Alles Liebe und bis bald!

Freitag, 16. November 2012

Do it yourself: Adventskalender


Advent, Advent, ein Lichtlein brennt... Gar nicht mehr lange, dann beginnt sie endlich wieder - die Vorweihnachtszeit! Und was darf bei der ordnungsgemäßen Einstimmung auf das schönste Fest des Jahres auf keinen Fall fehlen? Natürlich neben Glühwein, Lebkuchen, Weihnachtsmarkt, Zimtplätzchen und Schnee? Richtig, ein Adventskalender! Die Spannung an jedem Morgen, was sich wohl im nächsten Päckchen versteckt, das heimliche Begutachten und Raten, was wohl die größte Schachtel für einen bereit hält, die riesige Freude über klitzekleine Kleinigkeiten - was gibt es schöneres, als einen Tag im Dezember genauso zu beginnen? Ich freue mich jetzt schon riesig darauf, das erste Törchen zu öffenen und genau deswegen gibt es hier von mir eine kleine Idee für einen tollen, schnell gemachten DIY-Adventskalender :-)


Für diesen Kalender benötigt man nur einen alten Kleiderbügel, den man mit ewas roter Wolle umwickelt, einen schönen roten Weihnachtsstoff, der mit der Schere auf die richtige Größe zugeschnitten wird, einfaches Mehrzweckband zum Befestigen, durchnummerierte Buttons (gibt es in jedem gut sortierten Dekoladen) und natürlich ganz viele Mini-Geschenke und Süßigkeiten zum Befüllen.


Donnerstag, 8. November 2012

Do it yourself: Herbst-Deko


Der November ist da: Die Temperaturen sinken, leuchtend gelbes und oranges Laub fällt von den Bäumen, die Sonne geht schon am späten Nachmittag unter und man kann sich endlich in den neuen Wintermantel kuscheln! Logo, dass meine Wohnung pünktlich zum Jahreszeitenwechsel nun eine extra Prise Gemütlichkeit braucht. Und weil es noch viel zu früh für rot-grün-goldene Weihnachtsdeko ist, gibt es hier mal zwei DIY-Ideen zum Herbst.


Für das Herbst-Bild braucht man einfach nur einen schönen Bilderrahmen und ein paar getrocknete Blätter in tollen Farben. Dann kopiert ihr einfach eine Seite aus eurem Lieblingsbuch und klebt das Blatt mittig drauf - fertig! Die Duftkerze ist übrigens von Ikea und verströmt einen herrlich-herbstlichen Apfel-Zimt-Geruch :-)


Damit Vasen, Teelichter und Co. bei dem fiesen Wetter nicht frieren, kann man ihnen kurzerhand ein Wollkleid überziehen- einfach etwas Wolle in den Farben eurer Wahl drumwickeln und schon sind die Kleinen Herbst-tauglich.

Freitag, 2. November 2012

Walnuss-Kürbiskern-Brot


Der Mensch lebt nicht nur von Brot allein, heißt es. Er könnte es aber bestimmt, wenn er dieses leckere Walnuss-Brot probiert hätte! Man muss nicht immer den Weg zum Bäcker antreten, gerade an faulen Sonntagen kann man sich mit nur wenigen Zutaten ein tolles Abend-Brot zaubern. Oder ein Frühstücks-Brot. Oder ein Zwischendurch-Brot, denn es schmeckt wirklich zu jeder Tageszeit! Ob mit süßer Marmelade, herzhaftem Frischkäse, italienischem Tomatensalat, und, und, und... probiert's doch einfach mal selbst!


Zutaten: 350 ml lauwarmes Wasser * 20 g frische Hefe * 200 g Weizenmehl * 300 g Vollkornmehl * 50 g Walnüsse * 50 g Kürbiskerne * 10 g Meersalz * 2 EL Ahornsirup oder Honig

1. Die Hefe in das lauwarme Wasser bröseln, das Salz und den Sirup hinzufügen. Dann alles gut verrühren, bis sich alles aufgelöst hat. Es ist wichtig, dass das Wasser weder zu warm noch zu kalt ist, da sonst die Hefe nicht arbeiten kann.

2. Die beiden Mehlsorten in einer großen Schüssel vermischen und anschließend in die Mitte eine Mulde hereindrücken. Nun die Wasser-Hefe-Mischung in die Mulde gießen, etwas Mehl vom Rand auf die Wasseroberfläche streuen und das Ganze ca. 10 Minuten ruhen lassen.

3. Anschließend die Nüsse hinzufügen und alles gut mit den Knethaken des Rühgerätes durchkneten. Den fertigen Teig in der Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und ca. 60 Minuten gehenlassen.

4. Den Backofen auf 200° C vorheizen. Den Teig noch einmal durchkneten, einen Laib formen und diesen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Oberfläche des Teiges mit etwas Wasser bestreuen und dreimal quer und längs einritzen.

5. Das Brot ca. 30 Minuten auf der 2. Schiene von unten backen.

Tipp: Ich stelle den Teig zum Gehenlassen immer auf der niedrigsten Stufe in den Backofen. Dazu noch die Backofenklappe etwas offen lassen, damit's nicht zu heiß wird und die Schüssel nicht schmilzt! ;-)


Anstatt Walnüssen und Kürbiskernen kann man natürlich auch jede andere Variation an Nüssen und Körnern ausprobieren. Gerade zum Winter schmecken bestimmt auch Mandeln und Cranberries super! Wichtig ist nur, dass es insgesamt immer um die 100 g bleiben.

Freitag, 26. Oktober 2012

Kürbis-Apfel-Suppe


Nicht mehr lange, dann steht Halloween vor der Tür! Und neben Süßem und Saurem darf an diesem Datum eine Sache auf keinen Fall vergessen werden - na klar, der Kürbis! Und weil dieses Jahr endlich auch mal ein schaurig-schönes Gruselgesicht vor meiner Haustür stehen sollte, hab ich mir kurzerhand einen kleinen Hokkaido-Kürbis gekauft und mich mit Messern, Löffeln und einem Eisportionierer (klappt super!) an die Arbeit gemacht. Zugegeben, das Aushöhlen und Ausschneiden ist ganz schön anstrengend, aber dafür gab's anschließend eine leckere Kürbissuppe als Belohnung ;-)
  

Zutaten für 2-3 Personen: 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 700 g) * 1 EL Butter * 1/2 Zwiebel * 1 Apfel * 400 ml Gemüsebrühe * Salz * Pfeffer * Muskatnuss * 1 TL Kürbiskerne

1. Zuerst die Zwiebeln hacken. Butter in einem größeren Topf zerlassen und die Zwiebeln darin glasig anschwitzen. Kürbis und Apfel würfeln, dazugeben und mit ca. 50 ml Wasser (falls etwas am Boden kleben bleibt, mehr Wasser nehmen) 30 Minuten dünsten.

2. Die Brühe vorbereiten und unterrühren, anschließend mit dem Pürierstab alles gut pürieren. Die Suppe noch kurz köcheln lassen und gleichzeitig die Kürbiskerne rösten. Zum Schluss alles mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
 
Ich wünsche allen ein schauriges Halloween! 

Sonntag, 21. Oktober 2012

New York Part II


Die Sicht vom Empire State Building ist wirklich atemberaubend! Ein Grund den Blick von dem Wahrzeichen schlechthin trotz des hohen Eintrittspreises auf keinen Fall zu verpassen. Die Fahrt zum ersten Aussichtsdeck reicht aber völlig aus - ein Blick vom 102. Stockwerk scheint zwar erstmal verlockend, unterscheidet sich letztendlich aber nicht vom Observation Deck. Die paar Dollar kann man gut woanders investieren ;-)


Eine Super-Mega-Size Coke in der einen und ein leckeres Hot Dog in der anderen Hand, dazu jede Menge schreiende Amis und die Nationalhymne in Dauerschleife - genau das kann man bei einem Baseballspiel der New York Yankees erleben. Wer also das Glück hat während der Saison in der Stadt zu sein, sollte unbedingt mal dort vorbeischauen. Auch von den etwas günstigeren Plätzen hat man eine tolle Sicht.


Wer kennt dieses Bild nicht? Jedes Jahr wird ab Mitte Oktober eine Eisbahn vor dem Rockefeller Center aufgebaut, der Weihnachtsbaum kommt Ende November dazu.


Manhattan ist in der Nacht von oben sogar noch beeindruckender! Die großen Aussichtsplattformen des Empire State Buildings und des Rockefeller Centers haben immer bis Mitternacht geöffnet.


Wer die Nase voll vom Großstadttrubel hat, ist mit der Metro von Manhattan in etwa einer Stunde am Brighton Beach in Brooklyn. Der kilometerlange Sandstrand und die breite Promenade entland von Coney Island sind perfekt zum Durchatmen, Entspannen und Spazieren gehen...


Noch dazu findet man in dem früheren Vergnügungsviertel der New Yorker eine der ältesten, noch fahrenden Achterbahnen der Welt, den Cycloon. Die vielen Imbisstände und alten Fahrgeschäfte versetzen einen sofort in eine andere Zeit...


Der Grand Central Terminal ist zwar nur ein Bahnhof, aber hier entdeckt man ein bisschen vom Flair des New Yorks der 20er oder 30er Jahre. Prachvolle Fenster und vergoldete Uhren, dazu das hektische Treiben der Bahnreisenden und ein toller Food-Tempel machen den Bahnhof zu etwas wirklich Besonderem.


Neben Burgern und Hot Dogs gibt es in New York in letzter Zeit immer mehr Greenmarkets mit Produkten von lokalen Farmern. Toll ist der Markt am Union Square - hier kann man seine Einkäufe gleich im Park nebenan vernaschen :-)


Brooklyn ist immer eine Reise wert - allein schon wegen der tollen Häuser!


Der Southstreet Seaport ist ein kleines Hafenviertel mit maritimer Atmosphäre und tollen kleinen Shops. Hier gibt es übrigens auch einen TKTS Schalter, der Karten für Broadway Musicals zum halben Preis verkauft - meist ist hier viel weniger los als am gleichen Schalter am Times Square.


Die New York Public Library war schon Schauplatz vieler Filme wie beispielsweise "The Day After Tomorrow".


Vom Belvedere Castle hat man einen grandiosen Blick über den Central Park.


Einen verregneten Nachmittag kann man super im "The Strand" Bookstore nahe dem Union Square verbringen. Auf insgesamt vier Etagen findet man hier kilometerweise Bücher - von Romanen über Fachliteratur und Kuriositäten ist hier alles dabei.


Und zum Schluss noch ein schöner Schnappschuss vom Sonnenuntergang am Südufer Manhattans :-)

Freitag, 19. Oktober 2012

New York Part I



New York, New York - die Stadt, die niemals schläft. Oder wie Woody Allen einst sagte: "Für mich ist New York immer der Ort der Verzauberung, der Erregung und Lebensfreude; ich möchte niemals irgendwo anders leben."

Und er hat Recht, der Big Apple hat wirklich alles zu bieten. In keiner anderen Stadt treffen Gegensätze so sehr aufeinander wie hier. Unendliche Weiten beim Blick vom Empire State Buildung und enge Straßenschluchten beim Schlendern durch Downtown. Buntes und lautes Treiben am Times Square, Entspannung und Ruhe bei einem Spaziergang durch den Central Park. 
Dazu unzählige Shopping-Meilen, Straßenmusiker und Künstler an jeder Ecke, Hot Dogs für einen Dollar, schräge Typen mit Schild-Aufschriften wie "Need money for weed - why lie?", ein Labyrinth an unterirdirschen Metro Ein- und Ausgängen, Klimaanlagen, die erbarmungslos alles in ihrer Umgebung auf mindestens 15° C herunterkühlen, Stadtteile, die so unterschiedlich sind, dass sie auch in verschiedenen Ländern liegen könnten...und nicht zu vergessen mindestens alle drei Meter ein Starbucks Café.

Vor wenigen Wochen habe ich nun endlich meine Koffer gepackt und mich in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten aufgemacht. Und da natürlich Bilder immer mehr als tausend Worte sagen, gibt es an dieser Stelle ein paar Impressionen. Der nächste Teil folgt in Kürze :-)



Eine Fahrt mit der Fähre zur Freiheitsstatue gehört zu den Klassikern unter den New York Sehenswürdigkeiten. Von Liberty Island hat man zudem einen fantastischen Ausblick auf die Skyline von Downtown Manhattan und das beeindruckende Gebäude des fast fertigen One World Trade Centers. 


Das Gerücht stimmt übrigens: Die Statue sieht aus der Nähe tatsächlich kleiner aus, als man sie sich vorgestellt hat. Das macht die Lady jedoch nicht weniger beeindruckend :-)



Der Spaziergang über die Brookyln Bridge war um einiges kürzer, als ich ihn mir vorgestellt hatte. Zum Glück, denn so hat  man noch genug Power in den Tretern um gleich weiter zur Brookyln Heights Promenade zu schlendern. Dort erwartet einen ein toller Ausblick auf Manhatten - und wer den Blick mal zur anderen Seite schweifen lässt, entdeckt tolle, für Brookyln typische Brownstone Häuser.



Taxis gibt es in Manhattan wie Sand am Meer. Geübte Taxifahrer erkennt man daran, dass sie einfach in ein Auto, dass an einer Ampel wartet, hereinspringen. Ungeübte warten brav, dass mal eins anhält - dann aber meist vergeblich ;-)



Am Südende des Central Parks gibt es riesige Steinfelsen, von denen man super auf die Wolkenkratzer schauen kann. Der Kontrast ist wirklich beeindruckend!



Das Mosaik mit der Aufschrift "Imagine" erinnert an den verstorbenen John Lennon, der unweit dieser Stelle im Central Park vor seiner Haustür erschossen wurde. Die "Strawberry Fields" sind jedoch meistens sehr überlaufen, manchmal spielen Straßenmusiker Beatles Songs nach. 



Einen ganz anderen Blick auf New York bekommt man im High Line Park in Chelsea. Auf einer ehemaligen höherliegenden S-Bahn Trasse wurde eine Grünfläche angelegt, von der aus man mal hinter die Fassaden der Wohnhäuser und Bürogebäude schauen kann. Es lohnt sich auf alle Fälle und man entdeckt sogar das ein oder andere Kunstwerk.