Sonntag, 29. März 2015

Zwei Ideen für's osterliche Brunch-Buffet: Herzhafte Ricotta-Spinat-Muffins und Hähnchen-Apfel-Brotaufstrich mit Curry


Ich muss etwas loswerden. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich nun wie eine alte, trutschige Tante anhöre, aber ich muss es einfach sagen: Unfassbar, wie schnell die Zeit vergeht! Gerade habe ich noch über Rezeptbüchern mit Weihnachtsplätzchen gebrütet, am Wochenende mit warmen Socken und Apfel-Zimt-Tee auf dem Sofa gekuschelt und ich könnte schwören, ich habe noch den Geruch von Bratäpfeln und Christstollen in der Nase. Und ehe man sich's versieht, ist auf einmal Ostern. Nach den Nicht-Monaten Januar und Februar hat sich der März nun auch klammheimlich verdrückt. Es ist also fast soweit - der Frühling und damit auch das Osterfest stehen vor der Tür. 


Bei uns war es in den letzten Jahren immer Tradition am Ostersonntag ein riesengroßes Brunch-Buffet zu veranstalten. Und wenn ich riesengroß sage, dann meine ich auch riesengroß. Der Osterzopf konkurrierte mit der überdimensionalen Schüssel Obstsalat um den besten Platz auf dem Tisch, Brötchen und Croissants stapelten sich massenweise im Brotkorb, bunte Ostereier kugelten kreuz und quer über die Tafel und für Käse und Co. war meistens schon gar kein Platz mehr. Von Tellern, Tassen und Besteck ganz zu schweigen. Aber genau diese Atmosphäre macht für mich das Osterfest aus. Wenn sich alle Mann um den vollen Tisch quetschen, die Gäste kaum mehr Platz für Arme und sonstige Gliedmaßen haben und dann fröhlich den vormittag verschlemmen - herrlich. Und damit der Tisch dieses Jahr noch ein klein wenig voller wird, möchte ich euch nun zwei meiner Lieblings-Rezepte zeigen, die meiner Meinung nach bei keinem Brunch-Buffet fehlen dürfen. 


Hähnchen-Apfel-Brotaufstrich

Zutaten für 8 Portionen
4 Eier
200 g gegartes Hähnchenfilet ohne Haut
1 Apfel
2 EL Zitronensaft
10 Radieschen
1 Bund Schnittlauch
200 g Delikatess Mayonnaise
4 TL Currypulver
1 Beet Gartenkresse

1. Die Eier ca. 10 Minuten hart kochen, dann abschrecken, abkühlen lassen und pellen. Anschließend Eier und Hähnchenfilet sehr fein würfeln. Apfel ebenfalls in kleine Stückchen schneiden und sofort mit dem Zitronensaft vermischen, damit er nicht braun wird. Radischen waschen, putzen und klein hacken. Schnittlauch in kleine Röllchen schneiden. 

2. Mayonnaise mit dem Currypulver verrühren. Alle klein geschnittenen Zutaten hinzugeben und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Den Aufschnitt zugedeckt mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen (Tipp: besser über Nacht!). Vor dem Servieren mit Kresse garnieren. Dazu schmeckt Baguette oder Brot. 


Herzhafte Ricotta-Spinat-Muffins

Zutaten für 12 Stück
150 g TK-Blattspinat
50 g Parmesan
3 EL Pinienkerne 
3-4 Stiele Basilikum
1 TL getrocknete italienische Kräuter
250 g cremiger Ricotta
60 g Butter
200 ml Milch
2 Eier
280 g Mehl
3 TL Backpulver
2 EL Zucker
1/2 TL Salz

+ Muffinblech, Muffinförmchen


1. Den Backofen auf 190° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Spinat im Topf auftauen, Parmesan fein reiben. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten und das Basilikum klein hacken. 

2. Die Butter in einem kleinen Topf zerlassen, mit einem Schneebesen Butter, Milch und Eier miteinander verrühren. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Zucker und Salz mischen. Mit einem Kochlöffel (wichtig, kein Rührgerät benutzen, da die Muffins sonst nicht fluffig genug werden!) die flüssige Butter-Milch-Mischung zu den trockenen Zutaten geben und nur so lange rühren, bis alles gerade so vermischt ist. 

3. Mit dem Kochlöffel ebenfalls vorsichtig Ricotta, Nüsse, Spinat und alle Kräuter unterheben. Die Muffinform mit dem Förmchen auslegen und den Teig gleichmäßig verteilen. Im heißen Ofen ca. 18 Minuten backen. Die Muffins anschließend 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann herausnehmen und auskühlen lassen. 

Tipp: Die Muffins schmecken sowohl kalt als auch noch etwas lauwarm. Wer möchte, kann sie mit gesalzener Butter bestreichen. 


So, ich hoffe, euch gefallen meine beiden Brunch-Rezepte - vielleicht findet ja eins davon den Weg auf die ein oder andere Ostertafel. Ich wünsche euch auf jeden Fall ein tolles Fest und ein paar schöne Feiertage. 

Liebe Grüße
Paloma

Samstag, 14. März 2015

[#iheartfood Contest] MEINE HEIMLICHE FOOD-LIEBE - ODER - WAS ICH IM AUSLAND IMMER BESONDERS VERMISSE...

BITTE VOTET FÜR MEIN BROT UND GEBT IHM EIN LIKE --> HIER 


Nach langer, langer Blogger-Abstinenz, die hauptsächlich studiums-, umzugs- und Praktikumsbedingt war, melde ich mich nun endlich wieder aus der Versenkung zurück. Und dafür gibt es einen guten Grund! Auf dem tollen Blog iHeartBerlin, der den Hauptstadterfahrenen unter euch sicher ein Begriff ist, gibt es in Zusammenarbeit mit dem Restaurant-Reservierungs-Service Quandoo eine tolle Aktion. Blogger aller Genres werden dazu aufgerufen ihr absolutes Lieblings-Nahrungsmittel zu fotografieren - zusammen mit einer kleinen Geschichte, warum sie gerade ohne dieses Produkt nicht leben können. Sei es der Espresso, ohne den man morgens nicht aus den Federn kommt, der Schokoriegel, ohne den beim Sofa-Abend irgendwie etwas fehlt oder der Lieblingsjoghurt, der einem im Büro über jedes Nachmittags-Tief hinweg rettet. Das Gewinner-Foto hat am Ende die Chance auf eine phänomenale KitchenAid Artisan - wenn das mal kein Grund ist, sofort mitzumachen!


Wie ihr anhand der Fotos sicher schon erahnen könnt, handelt es sich bei meinem absoluten Lieblings-Nahrungsmittel um Brot. Ja genau, ganz einfaches, unkompliziertes Brot - mal mit Körnern, mal ohne, mal hell, mal dunkel, mal eckig oder rund, aber immer mit einer dicken Kruste und innen schön saftig. Wenn das Brot ganz frisch vom Bäcker oder aus dem Ofen kommt, esse ich es am liebsten sogar pur - allein schon der Geruch ist zum Reinlegen. Nun kommt aber die Krux an der Geschichte: Ich führe nämlich zurzeit eine Fernbeziehung mit meinem geliebten Brot. Für einige Monate bin ich in London - und alle, die schon mal fernab der Heimat waren, wissen wovon ich spreche. Es ist beinahe unmöglich an vernünftiges Brot heranzukommen! Und ich meine richtiges Brot. Kein labberiges Weißbrot, Toast oder Baguette. Sondern ein festes, feines Sauerteig-Brot, ein saftiges Dinkel-Vollkorn-Brot oder duftendes Sonnenblumenkern-Brot. Hach, ihr merkt schon - ich vermisse mein gutes, altes Brot. Aber solange ich fernab der Heimat weile, bleibt mir wohl oder übel nichts anderes übrig, als die Fotos von meinem letzten, selbstgebackenen Brot anzuschmachten. Aber ich freue mich schon jetzt auf mein allererstes Brot nach der Ankunft in Deutschland. Und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude... ;-)


Wenn ihr auch ein absolutes Lieblings-Nahrungsmittel habt, ohne das ich unmöglich leben könnt, schaut doch mal auf iHeartBerlin vorbei. Der Wettbewerb läuft noch bis zum 19. März 2015. Danach kann bis zum 27. März auf der Quandoo Facebook-Seite abgestimmt werden - das Foto mit den meisten Likes gewinnt. Ich würde mich natürlich ganz schrecklich, unfassbar, phänomenal doll freuen, wenn ihr für mein Foto votet ;-)

BITTE VOTET FÜR MEIN BROT UND GEBT IHM EIN LIKE --> HIER 


DAS REZEPT FINDET IHR HIER

Ich wünsche euch einen wunderbaren Samstag. Macht es euch schön!
Paloma

Dienstag, 4. November 2014

{DIY} Happy Handmade Home - Für mehr Farbe im Leben [...oder in der Wohnung]



Lange, lange ist es her - ich weiß, ich habe meinen Blog in den letzten Wochen etwas stiefmütterlich behandelt. Aber die Aufregung um meinen neuen Online-Shop und meinen allerersten Handmade-Markt als Aussteller war einfach zu groß und ich hatte meist zuviele Hummeln im Hintern um mich mal in Ruhe hinzusetzen und einen neuen Blogpost zu schreiben. Dabei liegen die Fotos samt Idee schon seit Wochen in der Kreativ-Kiste und warten nur darauf, sich endlich ihren Weg ins virtuelle Geschehen zu bahnen. Darum habe ich hier nun zwei easy-peasy Ideen für euch, wie man seine Wohnung mit ein paar ganz einfachen Tricks etwas farbenfroher gestaltet!


DIY Magnetwand



Magnetwände sind eine super Sache für alle, die wie ich ständig irgendwelche Zettel, Fotos oder ähnliches rumfliegen haben, an keiner schönen Postkarten vorbeigehen können und sich zudem eine hübsche Wanddeko wünschen - jedoch ohne sich dauerhaft festzulegen. 




Hierfür habe ich zwei weiße Magnettafeln vom Möbelschweden mit zwei unterschiedlichen Stoffen bezogen. Man kann ruhig unterschiedliche Muster und Farben kombinieren - je bunter, desto besser! Der Stoff wird etwas größer als die Magnetwand zugeschnitten und auf der Rückseite mit doppelseitigem Klebeband befestigt. Man sollte darauf achten, dass der Stoff nicht zu dick ist, da sonst später die Magnete nicht so gut halten.




Die Magnete habe ich anschießend mit Masking Tape verziert. Der Grund hierfür war zunächst, dass ich keine schönen gefunden habe, die farblich und vom Stil her zu den Stoffen passen, aber mittlerweile gefällt mir diese Variante vielleicht sogar noch besser ;-)




Und so sieht das Ergebnis aus! 

Material

• Magnettafel "Spontan" von IKEA
• Stoff "Appellütt von Frau Tulpe
• Stoff "Ta Dot" von Limetrees
• weiße Magnete von Galeria Kaufhof



Farbenfrohes Bücherregal



Meine andere Idee ist sogar noch simpler und ebenso schnell umgesetzt. Natürlich ist es Geschmacksache, aber ein nach Farben sortiertes Bücherregal ist meiner Meinung nach einfach ein toller Blickfang in der Wohnung und sieht auch gleich ein klein wenig strukturierter aus. Alle Fans von alphabetischem Sortieren halten sich jetzt übrigens mal schnell die Augen zu ;-)



Es ist natürlich utopisch, dass die Bücher farblich alle gleich gut zusammen passen, aber es reicht schon, wenn man diejenigen, aus der gleichen Farbfamilie zusammenstellt und versucht leichte Übergänge zu schaffen (wie z.B. in der ersten Reihe von orange über rot bis hin zu braun). 


Ich habe dieses Konzept, wie man sieht, allerdings auch nur vier Reihen lang durchgehalten - in die letzten zwei Reihen haben sich die übrig gebliebenen Bücher geschlichen, die entweder zu groß waren oder diejenigen, die ich dann doch nicht trennen wollte (man kann die Harry Potter Reihe ja wohl nicht auseinanderreißen!!) ;-)

So, ich hoffe, euch gefallen meine beiden Ideen für ein farbenfroheres Wohnen! 
Macht's euch fein - bis zum nächsten Mal :-)

Paloma

Mittwoch, 17. September 2014

TOUJOURS PALOMA goes Dawanda oder Mein erster eigener Online-Shop


Es ist soweit - ich habe mich endlich getraut und meinen ersten eigenen Dawanda-Shop eröffnet! Ab sofort könnt ihr bei mir kleine, selbstgenähte Täschchen und in den nächsten Wochen hoffentlich noch allerlei anderen Schnickschnack kaufen. Natürlich alles aus hochwertigen und liebevoll ausgesuchten Materialien. Ich bin schon ganz aufgeregt und sehr gespannt, wie die Sache so anläuft - also drückt mir die Daumen ;-)


Meinen Shop findet ihr bei Dawanda unter dem Namen Toujours Paloma oder ihr folgt einfach direkt diesem Link. Ihr könnt auch ganz bequem von meinem Blog darauf zugreifen - oben in der Taskleiste findet ihr einen neuen Button zum "Online Shop".




Ich würde tausend Luftsprünge machen, wenn der ein oder andere mal vorbeischaut. In den nächsten Wochen kommen auch noch ein paar andere Dinge dazu - versprochen!

Liebe Grüße
Paloma



Mittwoch, 27. August 2014

Easy-peasy Glücklichmacher am Stiel


Cake Pops sind ja so eine Sache für sich. Einerseits machen sie mit ihrem hübschen Aussehen mächtig Eindruck, schmecken wunderbar schokoladig-süß und sind das perfekte Mitbringsel. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass sie eigentlich wahnsinnig zeitaufwendig sind, beim Verzieren mit Schokolade öfters mal vom Stiel plumpsen und mich die Aufbewahrung bisher (man kann die Dinger ja zum Trocknen nicht einfach irgendwo hinlegen) vor eine echte Herausforderung gestellt hat. Zum Glück habe ich bei meinem letzten Versuch (und ich hatte mir geschworen, dass es der allerletzte werden sollten, wenn die Dinger wieder so widerspenstig gewesen wären!!) mit Hilfe der lieben Dani von Ein klitzeklein(es) Blog super einfache Lösungen für die drei Hauptprobleme der Cake Pop Herstellung gefunden. 


Außerdem benötigt man bei Danis Rezept, das ich etwas abgewandelt habe, keine teuren, exotischen Backuntensilien, sondern lediglich Cake Pop- oder Lolli-Stiele (mittlerweile in vielen Deko-Läden wie z.B. Nanu Nana zu finden) und vielleicht das ein oder andere Paket Zucker - warum, seht ihr auf dem vorherigen Foto. Füllt man diesen nämlich in kleine Gläser, erhält man eine prima Aufbewahrungsmöglichkeit für Cake Pops. Die Suche nach besonderen Cake Pop Ständern, die man später sowieso nicht mehr benutzt, könnt ihr euch also sparen!


Und das benötigt ihr für die Herstellung:

Zutaten
Eine handelsübliche Backmischung für eine Kastenform
400 g Kuchenglasur
85 g Butter (Zimmertemperatur)
180 g Puderzucker
1 Fläschchen Butter-Vanille Aroma
1 TL Milch

+ ca. 35 Lolli-Stiele, 1 Kastenform (ca. 26cm), Zuckerperlen o.ä. zum Verzieren

1. Die Backmischung nach Anleitung zubereiten, den Kuchen kurz auskühlen lassen und dann aus der Form stürzen. Anschließend etwas ruhen lassen, jedoch am besten noch lauwarm weiterverarbeiten. Hierzu die harten Kanten rundherum mit einem Messer abschneiden und den Kuchen in einem Gefäß mit den Händen vorsichtig zerbröseln, sodass keine größeren Stücke mehr vorhanden sind.

2. In einer weiteren Schüssel die Butter mit dem Vanillearoma cremig rühren und nach und nach den gesiebten Puderzucker dazugeben. 1 TL Milch hinzufügen und die Buttermasse zu den Kuchenkrümeln geben. Am besten alles mit den Händen verkneten, bis eine feuchte Teigmischung entsteht.

3. Aus dem Teig nun kleine Kugeln formen, die in etwa den Durchmesser von einem 1-Euro-Stück haben. Die Kugeln anschließend ca. 1 Stunde oder länger in den Kühlschrank legen, damit die Butter wieder hart wird und die Kugeln beim Glasieren später nicht so schnell vom Stiel plumpsen.

4. Einen kleinen Teil der Kuchenglasur schmelzen. Jeweils einen Lolli-Stiel mit der Spitze in die Glasur tunken und danach die Kuchenkugel bis ca. zur Hälfte damit aufspießen. Auf diese Weise können die Kugeln später ebenfalls nicht mehr so schnell vom Stiel rutschen. Das Ganze geht anschließend wieder für eine kurze Zeit in den Kühlschrank, sodass die Schokolade trocknen kann. 

5. Nun geht's ans Glasieren. Dafür die restliche Glasur schmelzen und in ein ausreichend tiefes Gefäß füllen, sodass man die Kugeln vollständig eintauchen kann. Die Kegelkugeln mit einer Drehbewegung eintunken und warten bis die überschüssige Schokolade abgetropft ist. Anschließend in die mit Zucker gefüllten Gläser zum Trocknen stellen und nach Lust und Laune mit Zuckerperlen oder ähnlichem verzieren.


Ihr merkt schon, man muss trotzdem etwas Zeit investieren, bis die Cake Pops fertig sind. Aber wenn ihr die Kühlzeiten sowie die anderen Tipps beachtet, sollten frustrierende Cake Pop Desaster schon bald der Vergangenheit angehören ;-)

Liebe Grüße!
Paloma

Sonntag, 27. Juli 2014

Bei dieser Hitze bleibt der Ofen aus: Eiskalter no-bake Strawberry Cheesecake


Obwohl ich gerne backe, gibt es für mich bei dieser Hitze nichts Schlimmeres als in der Küche meiner kleinen Dachgeschosswohnung den Ofen anzuschmeißen. Ich meine, dort sind es momentan sowieso geschätzte 40° Grad Grundtemperatur - darum wurde kurzerhand jegliches elektronische Gerät, das zusätzliche Wärme erzeugt (sprich Föhn, Lockenstab, und eben auch der Ofen) in die Sommerpause geschickt. Doch was machen, wenn es einem doch in den Fingern juckt oder man zu einem speziellen Anlass eben doch mal einen Kuchen braucht? Die Lösung steckt im formschönen Anglizismus: No-bake Cake! Oder in diesem speziellen Fall im No-bake Strawberry Cheesecake (man beachte hier den überaus wunderbaren Reim). Oder für alle, die von diesen neu-deutschen, hippen Namen nichts halten: Erdbeer-Käsekuchen mit ohne Backen ;-) 


Zutaten für eine kleine Springform (18 cm Durchmesser)
120 g Cookies * 40 g gehackte Mandeln * 50 g Butter * 7 Blatt weiße Gelatine * 450 g Erdbeeren * 1 TL + 75 g Zucker * 100 g Schlagsahne * 250 g Magerquark * 250 g Mascarpone * 1 Päckchen Vanillezucker * Öl für die Form * 1 Gefrierbeutel 

+ Rührgerät, Tortenring

1. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten und Butter in einem Topf schmelzen. Cookies in einen Gefrierbeutel packen und mit einer Teigrolle oder Ähnlichem fein zerbröseln, danach mit Mandeln und Butter vermengen. Den Boden einer kleinen Springform mit Backpapier auslegen und die Bröselmasse gleichmäßig andrücken. Anschließend für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. 

2. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 350 g Erdbeeren waschen und pürieren. Vom Pürree 80 g abwiegen und mit einem TL Zucker verrühren. 1 Blatt Gelatine ausdrücken, auflösen, mit dem Erdbeer-Zucker-Pürree verrühren und kalt stellen.

3. Sahne steif schlagen, Mascarpone, Quark, 75 g Zucker, Vanillezucker und das restlichen Erdbeerpürree gut verrühren. Die restliche Gelatine auflösen und ca. 2 EL Creme in die Gelatine rühren, dann die Gelatinemischung unter die restliche Creme rühren. Sahne unterheben. Den Keksboden mit dem Backpapier aus der Springform lösen, auf eine glatte Unterlage (Tortenplatte o.ä.) stellen und mit einem Tortenring umranden. Ungefähr die Hälfte der Mascarponecreme auf den Keksboden geben. Anschließend die Hälfte des Erdbeerpürrees darauf verteilen und mit einer Gabel locker unterheben. Den Vorgang mit der zweiten Hälfte Creme und Püree wiederholen. Die Torte am besten über Nacht kaltstellen. 

4. Die übrigen Erdbeeren waschen, die Hälfte davon wieder pürieren und über die Torte gießen. Anschließend die verbliebenden Erdbeeren in Stücke schneiden und damit die Torte dekorieren. 


Lasst den Cheesecake am besten bis kurz vor dem Servieren im Kühlschrank stehen, so schmeckt er wunderbar kalt und erfrischend :-)


Ich wünsche euch einen famosen Sommertag!
Paloma

Montag, 9. Juni 2014

Bitter-Lemon-Bowle mit Wassermelone und Erdbeeren - es lebe der Sommer!


Ich hoffe, ihr habt das lange, sonnige Pfingstwochenende auch so sehr genossen wie ich! Am tollsten an solchen warmen Tagen finde ich ja immer, dass man bis spät abends draußen sitzen und die milden Temperaturen genießen kann. Und natürlich, dass man nach Glühwein, Lumumba und Punsch endlich wieder Getränke im Glas hat, in denen viele kleine Früchte schwimmen und die man anschließend mit einem (meist viel zu kurzem) Pieker wieder herausfriemelt, nur damit die Hälfte dann meist doch nicht im Mund, sondern wahlweise auf der Erde oder den eigenen Klamotten landet. Aber egal - es lebe die Bowle! 


Bowle? Ist das nicht dieses Zeug was schon in den 80ern wieder out war und vorzugsweise von eher älteren Zeitgenossen aus großen, runden Retrokelchen getrunken wurde? Ja genau, aber diese Bowle hier gehört zum Kaliber ultra-erfrischend und sieht in einer schlanken Karaffe noch dazu vielmehr mega-schick als altbacken aus. Wer also für die nächste Sommerparty noch ein optisches und kulinarisches Highlight sucht, sollte sich diesen Getränke-Kracher nicht entgehen lassen.


Zutaten
300 g Erdeeren * 200 g Wassermelone * 4 Limetten * 175 ml Holunderblütensirup * 500 ml Mineralwasser * 
1 l Bitter Lemon (für die alkoholische Variante Sekt oder Prosecco)

1. Die Erdbeeren waschen und in kleine Stücke schneiden. Das Fruchtfleisch der Wassermelone aus der Schale entfernen, entkernen und ebenfalls klein schneiden. 3 Limetten gut abwaschen und in Spalten schneiden. Die Früchte mit dem Holunderblütensirup und dem ausgepressten Saft der übrigen Limette bedecken und im Kühlschrank ca. 1 Stunde ziehen lassen.

2. Früchtemix erst unmittelbar vor dem Servieren in ein Bowlegefäß geben und mit eisgekühltem Mineralwasser und dem Bitter Lemon auffüllen. Am besten schmeckt die Bowle an heißen Tagen eiskalt - darum unbedingt Eiswürfel bereit halten.


Tipp: Wer den etwas herben Nachgeschmack von Bitter Lemon nicht so gern mag, kann wahlweise auch Zitronenlimonade oder für eine alkoholische Variante Sekt oder Prosecco nehmen - Hauptsache es prickelt ;-)


Und noch ein Tipp: Für noch mehr Wumms kann man zum Holunderblütensirup auch einen guten Schuss Wodka geben und die Früchte nicht nur eine Stunde, sondern über Nacht ziehen lassen. 


Macht euch einen wunderschönen Sommertag!
Paloma